Lobbying

Das vergangene Jahr war reich an Emotionen, Erfahrungen und Erkenntnissen. Unser Verband wird als stark und einflussreich wahrgenommen. Er ist für seine strenge Behandlung der Dossiers, seine Ehrlichkeit und seine Integrität bei der Vertretung seiner Positionen anerkannt.

Wir lancierten mehrere Projekte und konzentrierten unsere Bemühungen auch mit dem Ziel, unseren Einfluss zu messen, auf ein einziges Thema, welches das Leben der Unternehmer stark beeinträchtigt: die Aufbereitung der Erde, ihre Lagerung auf den Deponien, die Inertabfälle, usw. Im Rahmen des Baugesetzes wurden zahlreiche technische Diskussionen geführt. Der Zweck: konkrete Lösungen vorschlagen, die eine umweltschonende Kreislaufwirtschaft mit geringem CO2- Ausstoss ermöglichen.

Nach zahlreichen konstruktiven Diskussionen hatten wir den Eindruck, dass wir verstanden wurden. Gewisse Dienststellen der kantonalen Verwaltung blieben jedoch in ihren überholten und von Vorurteilen geprägten Visionen gefangen und verschlossen sich unseren Vorschlägen. Wir bedauern diesen Misserfolg, der eine gewisse Schwäche offenbart: Trotz unseres Rufs als solide Organisation bleiben wir verwundbar, wenn unser Sektor als nicht strategisch oder als ohne Mehrwert für die Walliser Wirtschaft angesehen wird.

Dabei wird unsere Rolle bei Krisen offensichtlich: Wenn es darum geht, die Strassen zu sichern, den Zugang zu den Dörfern oder zu den Arbeitsorten wieder herzustellen, intervenieren unsere Unternehmen unverzüglich. In solchen Situationen wird unsere Bedeutung anerkannt. Aber wenn die Unternehmer im Alltag proaktiv und verantwortungsbewusst handeln, werden ihre Anliegen in den Hintergrund gedrängt.

Wie kann man verständlich machen, dass sich die Unternehmer um die Umwelt kümmern, dass sie versuchen, mit der Zeit zu gehen, und dass sie einen positiven Beitrag leisten möchten? Das ist die Herausforderung, die wir angehen wollen. Bisher bevorzugten wir den Dialog, die Analyse, die Verhandlung. Aber müssen wir in Zukunft, wie die anderen, über die Medien gehen, um die Irrationalität gewisser Entscheide anzuzeigen und eine öffentliche Debatte zu provozieren?

Angesichts der Aufmerksamkeit für die Innovation und die Landwirtschaft – die ebenfalls Unterstützung verdienen – werden die Erbauer, die am Ursprung der Umwandlung des Wallis stehen, heute vernachlässigt. Vielleicht, weil sie für die Herausforderungen immer Lösungen fanden, ohne sich zu beklagen. Vielleicht, weil ihre Resilienz heute als gegeben angesehen wird.

Aber es ist kräfteraubend, immer und immer wieder gegen Windmühlen anzukämpfen, um daran zu erinnern, dass sich unser Sektor verändert hat, dass er aus der Vergangenheit gelernt hat, dass er künftig den Anforderungen einer Welt im Wandel genügen will.

Der WBV muss seinen Weg weitergehen und gleichzeitig seine Fundamente festigen. Die Schwächen müssen beseitigt werden, damit seine legitimen und reiflich überlegten Forderungen endlich verstanden, mitgetragen und in Taten umgesetzt werden.

Kandidatur von Manfred Schmid für das Präsidium des SBV

Unser nationaler Verband, der SBV, hat das Verfahren zur Nachfolge seines Zentralpräsidenten, Herrn Gianluca Lardi, eingeleitet. Ein Anforderungsprofil wurde von der Delegiertenversammlung festgelegt, und die Kandidatureingaben können nun beginnen.
Unser Vizepräsident, Herr Manfred Schmid, hat beschlossen, sich als Kandidat zur Verfügung zu stellen. Die Wahl ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen.

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