Finanzen

Die Pandemie und der vom Bundesrat beschlossene Lockdown im März 2020 führten zum Stillstand der Wirtschaft, mit Ausnahme der Bauwirtschaft und der lebenswichtigen Branchen. Mit der wärmeren Sommerzeit kam wieder Hoffnung auf. Diese wurde jedoch im Herbst mit dem Auftreten immer ansteckenderer Varianten jäh zunichtegemacht. Weltweit kam es erneut zu einer grossen Beunruhigung. Dank neuer Technologien schaffte es die Forschung, in Rekordzeit einen Impfstoff herzustellen, der zahlreichen Personen das Leben rettete.

Allerdings entwickeln sich die Viren und anscheinend passen sie sich an unsere Immunantwort an. Das macht diese Pandemie so besonders, sowohl in Bezug auf ihre Ausbreitung als auch auf ihre unterschiedlichen Auswirkungen auf junge, alte oder kranke Menschen.

Mit dem Einsatz des Impfstoffs und der entsprechenden Kampagne konnte für 2021 wieder auf eine Rückkehr zur Normalität gehofft werden. Vor Kurzem ist die Schweiz wieder in diesen Normalzustand zurückgekehrt, während sich andere Teile der Welt noch im Lockdown befinden.

Die Bauwirtschaft hatte sich vorbereitet und organisiert, um ihre vertraglichen Bedingungen für die pünktliche Abgabe der fachgerecht erstellten Bauwerke innerhalb der vorgesehenen Fristen an die Kunden einhalten zu können und gleichzeitig die Arbeitnehmer zu schützen. Das Geschäftsjahr verlief entsprechend gut. Im Jahr 2020 wurde eine Erhöhung der Lohnsumme um 1.3 % erzielt. Im Jahr 2021 betrug sie über 0.6%. Die Referenz ist die Lohnsumme der RETABAT, die unsere Tätigkeit am besten repräsentiert.

Die Tätigkeit der Bauwirtschaft lässt nicht nach. Die Arbeitsmasse und die kurz- und mittelfristig geplanten Investitionen bilden also keinen Grund zur Beunruhigung. Vielmehr sind es der allgemein fehlende Nachwuchs und die Preiserhöhungen der Materialen infolge des Kriegs in der Ukraine und der legitimen Sanktionen gegen Russland, die Sorgen bereiten.

Betriebsrechnung

Die Erträge der Verwaltungsgebühren werden durch Verträge mit den entsprechenden juristischen Personen festgelegt. Sie werden bestimmt durch die Lohnsumme, durch gezahlte Beiträge oder durch Pauschalbeträge bis zu einer gewissen Anzahl Arbeitnehmender. Sie betragen Fr. 4 541 733 und gingen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Dieser Rückgang ist durch die weiterverrechneten Löhne für AVEmploi bedingt. Dieses Unternehmen reduzierte aufgrund seiner Restrukturierung seinen Personalbestand stark. Die beiden Liegenschaften bilden für unsere Erträge weiterhin eine stabile Säule. Der kumulierte Betrag beläuft sich auf Fr. 701 173 und ist damit leicht höher als im Vorjahr.

Die Mitgliederbeiträge betragen Fr. 541 881. Sie machen 9 % des Budgets aus und sind gegenüber 2020 stabil geblieben.

Die Erträge belaufen sich auf Fr. 6 015 638. Sie liegen um Fr. 27’362 leicht unter dem Budget von Fr. 60 043 000.

Die Personalkosten machen mit einem Bestand von 30 Festangestellten und 27.1 VZÄ mehr als die Hälfte der Aufwendungen aus. Sie liegen trotzdem unter dem vorgesehenen Budget (-6.6%) und der Rechnung 2020 (-7.2 %), insbesondere aufgrund der Restrukturierung von AVEmploi und der Rücküberweisung der Entschädigungen des Direktors als Verwaltungsrat der WKB.

Die Informatik bleibt eine wichtige Position. Wir investieren laufend, um die Qualität zu verbessern und neue Verfügbarkeiten anzubieten, damit den Unternehmen die administrative Arbeit erleichtert werden kann. Auch die Renovierungen variieren anhand der vorgesehenen Arbeiten. Im vergangenen Jahr waren keine bedeutenden Arbeiten notwendig.

Ergebnis

Der Erträge belaufen sich also auf Fr. 6 015 638 und die Aufwendungen auf Fr. 5 602 921. Nach Veränderung der Reserven verbleibt eine Selbstfinanzierungsmarge von Fr. 412 718, von der Fr. 63 061 an die Abschreibungen für Büromaschinen und Fr. 281 891 an die Abschreibungen für die Liegenschaften zugewiesen werden.

So schliesst das Geschäftsjahr 2021 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 67 765 ab.

Bilanz

Die Bilanz unseres Verbands beträgt Fr. 13 921 824. Den Hauptteil des Vermögens bilden die beiden Liegenschaften mit Fr. 10 529 666 (Katasterwert und nicht Verkehrswert).

Bei den Passiven beläuft sich das Fremdkapital – reine Schulden – Ende 2021 auf 3.8 % oder Fr. 524 889. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Berichts beläuft sich diese Position auf null und unsere Bilanz besteht ausschliesslich aus Eigenkapital im Betrag von Fr. 7’262’933 (52.2%) und aus Rückstellungen für verschiedene Elemente oder die Abdeckung von künftigen Risiken.

Sowohl die Betriebsrechnung als auch die Bilanz zeugen von einem rigorosen Finanzmanagement der Direktion und des Vorstands des WBV und von einer gesunden finanziellen Situation unseres Verbands.

Erträge

Aufwände

Aktiven

Passiven

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