Die Sozialpartnerschaft

Seit 1941 (erster GAV) und sogar während des Kriegs hielt der WBV den Dialog und seine Partnerschaft mit den Gewerkschaften ständig aufrecht. Der GAV wurde schrittweise mit besonderen Bestimmungen für unseren Kanton und mit leistungsfähigen paritätischen Kassen für eine hohe soziale Sicherheit aufgebaut. Die Verbände bezweckten damit koordinierte und ständige Kontrollen, um rücksichtslose Personen und Unternehmen aufzudecken, die zu einen unlauteren Wettbewerb und schliesslich zu einem wirtschaftlichen Chaos führen könnten.

Es darf in den Diskussionen aber nicht vergessen werden, dass das höchste Ziel nicht die Zufriedenheit des Verbands, sondern diejenige seiner Mitglieder ist, die wir vertreten. So hat die Philosophie des Dogmatismus in einer Partnerschaft nichts verloren. Um die täglichen Herausforderungen und Veränderungen zu bewältigen, müssen wir eine pragmatische Haltung einnehmen, damit wir uns jederzeit an neue Situationen anpassen können.

Die wesentlichen Voraussetzungen für eine politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Partnerschaft bleiben jedoch die Zuhörbereitschaft und das Verständnis für den Partner.

Landesmantelvertrag – kantonale Vereinbarung: allein auf weiter Flur

Die Schweizer Partnerschaft erlebt schwierige Zeiten. Es scheint sich gegenwärtig mehr um einen Kampf zwischen ihren Organen als um einen Einsatz für die Branche, ihre Rahmenbedingungen und ihre Attraktivität zu handeln.

Paritätische Institutionen

Die Sozialpartnerschaft ist auch wichtig für die Verwaltung unserer paritätischen Institutionen. Diesbezüglich werden auf der Grundlage des gesunden Menschenverstands und ohne Dogmen laufend Reflexionen angestellt.

Paritätische Kommissionen und Sozialpartner

Die paritätischen Kommissionen arbeiten ähnlich wie die Gerichte. Sie setzen sich aus Vertretern der Unterzeichnerparteien zusammen, die bei der Annahme ihres Auftrags den Mantel des Gewerkschafters oder des Unternehmers ablegen und sich dazu verpflichten, die Vereinbarung einheitlich und unparteiisch zu vertreten, wie dies auch Themis, die Göttin der Gerechtigkeit aus dem Göttergeschlecht der Titanen, mit verbundenen Augen tat.

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