Als Berufsverband der Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus und als kantonale Dachorganisation im Dienst der Walliser Wirtschaft ist der WBV der Wortführer des Sektors der Bauwirtschaft. Seine prioritären Ziele sind unter anderem die Vertretung der Interessen des Berufs, die Aufwertung des Unternehmers und der Qualität seiner Leistungen sowie die Aus- und Weiterbildung seiner Mitglieder. Der Verband ist der bevorzugte Ansprechpartner der Fachleute der Bauwirtschaft, ihrer Kunden und der breiten Öffentlichkeit.
WBV in Zahlen
1919
1919
Gründungsjahr
245
245
Mitglieder
9
9
Vorstandsmitglieder
1489
1489
Ausgebildete Personen
33
33
VZÄ
7.2
7.2
Millionen Budget (CHF)
103
103
Angestellte Lehrer und Experten
Wichtigste Leistungen
Verwaltung
Familienzulagen
Frühpension
Kollektivvertrag Krankenversicherung
Berufliche Vorsorge
Verwaltung des paritätischen Fonds und des Lehrlingsfonds
Mehr Sicherheit, mehr Voraussehbarkeit, besser beherrschte Produktivität und Energieflüsse, überarbeitete Verfahren: Die Innovationen betreffen alle Bereiche der Branche und unterstützen die Tätigkeit der Unternehmen. Als wichtiger Akteur der Innovation fördert und integriert die Bauwirtschaft die besten technischen Fortschritte.
Folgende Bereiche erlebten weltweit eine bedeutende Entwicklung. Sie werden sich stark auf die Branche auswirken und ihr längerfristig ermöglichen, die umfassenden Herausforderungen unserer Zeit anzugehen: ökologischer Wandel, beschleunigter Städtebau, Überalterung und Mangel an qualifizierten Arbeitskräften sowie Kostendruck.
Digitales Projektmanagement
Die Entwicklung ist unausweichlich: In Grossbritannien ist die Digitalisierung zum Beispiel seit 2016 obligatorisch – mit dem BIM werden Koordinationsfehler reduziert. Das Instrument ermöglicht ein besseres Management der Schnittstellen zwischen den Berufsständen und dank einer klaren Visualisierung der Auswirkungen raschere Entscheidungen. Die Nutzung dieser Technologie stösst bei den traditionellen Akteuren noch auf viel Widerstand und zwingt die Unternehmen und das Personal zu einer breit gefächerten Ausbildung. Auch die Umsetzungskosten sind ein Hindernis für die Verbreitung der Technologie. Die Digitalisierung des Projektmanagements schreitet ebenfalls mit der Entwicklung von spezifischer Software für die Branche fort. Die finanziellen, logistischen und organisatorischen Folgen sind direkt spürbar. Auch hier sind die hohen Kosten ein Hindernis. Ausserdem verlangsamen die notwendigen Ausbildungen und die Betreuung der Unternehmen die volle Nutzung dieser neuen Ressourcen.
3D-Druck
Die additive Fertigung ermöglicht den Druck von Strukturen aus Beton, Ton oder Verbundwerkstoffen direkt vor Ort. In zahlreichen Ländern können in Zukunft mit dieser Technik voraussichtlich schnell Sozialwohnungen oder kostengünstige Wohnungen realisiert werden. Rasche Ausführung, Reduktion des Baustellenabfalls und geringerer Bedarf an Arbeitskräften: Die additive Fertigung scheint eine tragfähige Antwort auf die globalen Probleme zu sein. Der Aufschwung dieser Technik wird jedoch durch ungenügende Festigkeit der Materialien bei extremen klimatischen Bedingungen, die Frage der Homologierung der so «geschaffenen» Strukturen und die Kosten für den Kauf eines industriellen Druckers noch stark gebremst.
Vernetzung der Baustellen: hin zu einer Supervision in Echtzeit
Das Internet der Dinge (IoT) verwandelt die Baustelle in ein vernetztes Ökosystem. Intelligente Kameras, Sicherheitssensoren, RFID-Badges, Dronen … all diese Instrumente ermöglichen eine präzise Überwachung der Tätigkeit rund um die Uhr. Weltweit zeigen zahlreiche Nutzungsbeispiele [Überwachung der Sicherheit über KI und Wärmebilder; Geolokalisierung der Materialien und Überwachung der Lieferungen über Sensoren; Steuerung von Kranen und Maschinen über eine einzige digitale Schnittstelle; Versuche mit Sensoren zur Überwachung des Staubanteils und der Sicherheit], dass dieser Bereich sich weiterentwickeln wird. Aber diesbezüglich sind noch Herausforderungen in Bezug auf die Cybersicherheit und die Energieabhängigkeit zu meistern.
Immer leistungsstärkere, nachhaltigere und verantwortungsvollere Materialien
Weltweit konzentriert sich die Forschung auf ökologische, widerstandsfähige und intelligente Lösungen. Alle Materialien sind betroffen. Hier einige Beispiele:
Selbstheilender Beton: Mithilfe integrierter Bakterien oder Polymerkapseln schliessen sich Risse von selbst.
Thermoholz oder thermisch modifiziertes Holz: grössere Stabilität, keine chemischen Produkte.
Hightech-Recycling: Recyclingbeton, zu Bausteinen verarbeitete Plastikabfälle …
Verstärkung für den Menschen: Exoskelette und Roboter im Dienst der Bauwirtschaft
Die Robotik und die ständigen Innovationen auf diesem Gebiet werden voraussichtlich dazu beitragen, die Beschwerlichkeit der Arbeit, den Mangel an Arbeitskräften und die Folgen ihrer Überalterung zu lindern.
Technologien im Dienst einer besseren Sicherheit
Virtual-Reality-Helme, Prävention und immersive Ausbildungen sowie die Techniken zum Schutz der Arbeitnehmer erhöhen die Sicherheit auf den Baustellen.
KI, um die Herausforderungen einer Baustelle vorherzusehen
Mit der Zusammenführung der Analysen einer Vielzahl von Daten [Big Data] ermöglicht die KI, die Risiken vorherzusehen, die Ressourcen zu rationalisieren und die Produktivität zu steigern. Mit KI kann viel Zeit und Geld gewonnen werden. Sie führt zu besseren Entscheidungen in Echtzeit und zur Bildung von «digitalen Zwillingen» für den künftigen Unterhalt. Dieser Ansatz erfordert ab der Planungsphase die Strukturierung der Daten und ein neues Management der gesamten bestehenden Software.
Die modernen technologischen Lösungen führen zu ständig neuen Herausforderungen. Eine wissenschaftliche Überwachung ist nötig und die Betreuung der KMU während dieser Integrationsphase könnte für die Verbände ein neues Ziel sein.
Der Vorstand des Walliser Baumeisterverbands besteht aus 9 Mitgliedern, die gleichmässig aus den verschiedenen geografischen und sprachlichen Regionen des Kantons stammen. Sie werden von der Generalversammlung für eine Periode von 4 Jahren gewählt. Ihr Mandat kann dreimal erneuert werden. Der Präsident leitet die Arbeiten, koordiniert die Aktionen des WBV und vertritt ihn gegen aussen. Er ist das Aushängeschild des Verbands.
Der Vorstand des WBV
Gaëtan Reynard
Präsident
Manfred Schmid
Vizepräsident
Nicolas Chablais
Vizepräsident
Stefan Volken
Mitglied Oberwallis
Rinaldo Andereggen
Mitglied Oberwallis
Frédéric Monnet
Mitglied Mittelwallis
Frédéric Debons
Mitglied Mittelwallis
Frédéric Lambiel
Mitglied Unterwallis
Christian Luyet
Mitglied Unterwallis
Die Direktion
Chiara Meichtry-Gonet
Direktorin
Kilian Lötscher
Verantwortlicher der Berufsbildung
Anthony Lamon
Vize-Direktor, Arbeitgebersekretär
Coline Michellod
Verwalterin der Sozialkassen
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